Wachstum der Fernewärmenetze
Im Kanton Waadt verzeichnet die Fernwärmeversorgung ein stetiges Wachstum, das durch den ausdrücklichen Willen zur Förderung nachhaltiger Energielösungen vorangetrieben wird. Die erste Zentrale wurde 2007 in Saint-Légier in Betrieb genommen und stellte den Beginn der schrittweisen Entwicklung dieser Technologie im Kanton Waadt dar. Ende 2024 betrieben wir fünfzehn Fernwärmenetze im Kanton, verteilt auf neunzehn Ortschaften.
Das gesamte Netz umfasst fast 55 km Leitungen und versorgt rund 500 Gebäude. Im Jahr 2024 erreichte der Verbrauch mehr als 64 Gigawattstunden (GWh), was der Wärmeenergie entspricht, die tatsächlich von den an die Netze angeschlossenen Gebäuden genutzt wird. Die kumulierte Produktionskapazität beträgt fast 65 Megawatt (MW), entsprechend der Gesamtleistung, die die Anlagen produzieren können, wobei Holz als Hauptenergiequelle vorherrscht.
Der Energiemix des Kantons (d. h. alle zur Wärmeerzeugung genutzten Energiequellen) beruht im Durchschnitt zu fast 80 % auf erneuerbaren Energien und trägt somit zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen bei. Unsere Fernwärmeanlagen im Kanton Waadt haben also dank der Nutzung erneuerbarer Energien im Jahr 2024 den Ausstoss von über 16'100 Tonnen CO₂-Äquivalent vermieden.
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Ein Teil unserer Waadtländer Netze
- Erschlossene Gemeinden: Vevey, Corsier-sur-Vevey
- Inbetriebnahme der Zentrale: 2018
- Anzahl Anschlüsse: 54
- Netzlänge: rund 7 km
- Anteil erneuerbarer Energien im Netz: 87 %
- Hauptwärmequelle des Netzes: Holz
- Maximal vorgesehene Netzleistung: mehr als 20 MW
- Erschlossene Gemeinden: Noville, Rennaz, Roche (VD), Villeneuve (VD)
- Inbetriebnahme der Zentrale: 2012
- Anzahl Anschlüsse: 231
- Netzlänge: über 23 km
- Anteil erneuerbarer Energien im Netz: 80 %
- Hauptwärmequelle des Netzes: Holz und Biogas in Kraft-Wärme-Kopplung
- Maximal vorgesehene Netzleistung: mehr als 11 MW