Sinkende Stromtarife und Neuerungen

Im Jahr 2026 sinkt die Stromrechnung für die Kunden von Groupe E weiter, begleitet von vorteilhaften Neuerungen. Je nach Verbrauchsprofil können die Einsparungen mehrere hundert Franken pro Jahr betragen. Der Durchschnittspreis pro Kilowattstunde liegt dank einer strengen Kostenkontrolle und sinkender Preise auf dem Strommarkt bei 27,61 Rappen. Zudem profitieren Haushalte und Unternehmen von neuen, erweiterten Niedertarifzeiten, die mehr Möglichkeiten für einen kostengünstigeren Stromverbrauch bieten. 

Rechnungsbetrag weiter reduziert
Nach einer Senkung des Stromtarifs um 11,2% im Jahr 2025 hält dieser Trend 2026 mit einer durchschnittlichen Senkung um 1,6% an. Für einen Haushalt in einer Fünf-Zimmer-Wohnung mit Elektroherd und Wäschetrockner kann sich der Rechnungsbetrag um 74 Franken pro Jahr reduzieren. 

Der Tarif hängt vom Verbrauchsprofil ab. Drei Beispiele: 

Groupe E Tableau prix 2026

 

Zwei Hauptfaktoren ermöglichten diese Senkung: 

  • Senkung des Netznutzungstarifs: Dieser Tarif sinkt dank strenger Kostenkontrolle um 0.43 Rp/kWh. Trotz dieser Senkung erfolgt auch weiterhin die Transformation des Stromnetzes von Groupe E, um eine effiziente Integration der zahlreichen Solaranlagen sicherzustellen. 
     
  • Rückgang des Strompreises auf dem Markt: Die Preise sind zwar gesunken, zwei Elemente haben diesen Effekt jedoch neutralisiert. Zum einen sind die Kosten im Zusammenhang mit dem Netzausgleich gestiegen; zum anderen findet ein Rückforderungsmechanismus für die in der Vergangenheit angefallenen Kosten Anwendung. In den Jahren 2022 und 2023 musste Groupe E aufgrund der europäischen Energiekrise einen Teil des Stroms zu aussergewöhnlich hohen Preisen kaufen. Die damals berechneten Tarife ermöglichten keine vollständige Deckung dieser Ausgaben. Mithilfe des Rückforderungsmechanismus werden diese Kosten für eine Dauer von bis zu drei Jahren auf die aktuellen Preise aufgeschlagen.

Die detaillierte Preisliste ist auf der Website von Groupe E abrufbar. 

Die vorgestellten typischen Beispiele profitieren besonders vom neuen Niedertarif, da ein Grossteil ihres Verbrauchs am Nachmittag oder in der Nacht erfolgt.  Entsprechend fällt die Kostenreduktion bei ihnen deutlicher aus. Andererseits hat etwa die Hälfte der Kunden einen Einzeltarif. Für sie mindert der feste Anteil (der nicht vom Verbrauch abhängt) die Auswirkungen des Rückgangs des kWh-Preises. Diese Mischung unterschiedlicher Situationen führt dazu, dass der durchschnittliche Rückgang insgesamt bei –1,6 % liegt

Mehr Stunden zu reduziertem Preis 
Eine gute Nachricht für Kundinnen und Kunden mit Doppeltarif! Ab 2026 wird es mehr Zeiträume mit Niedertarif geben. Sie gelten dann täglich, einschliesslich Wochenende, von 12.00 bis 17.00 Uhr und von 23.00 bis 7.00 Uhr. Bisher galt dieser Tarif nur von 21.00 Uhr bis 7.00 Uhr. Um vollumfänglich davon zu profitieren, können Nutzerinnen und Nutzer bestimmte stromverbrauchende Tätigkeiten, wie Wäschewaschen oder Laden ihres Elektrofahrzeugs, auf diese Niedertarifzeiten verschieben.

Aufgrund des hohen Energieverbrauchs in den Stunden zwischen 21 und 23 Uhr werden die Niedertarifzeiten jedoch abgeschafft.

Groupe E tableau HT et BT 2026

 

Eine detailliertere Rechnung für mehr Transparenz 
Der Stromtarif setzt sich aus dem Energiepreis, den Netznutzungskosten (Transport, Verteilung, Management und Messtarife) und den Abgaben zusammen; diese Elemente sind streng reglementiert, wodurch verhindert wird, dass Stromversorger Gewinne auf Kosten ihrer Kundinnen und Kunden erzielen.

Ab 2026 wird die Stromrechnung aufgrund einer neuen Gesetzgebung mehr Transparenz bieten. Die durch die Nutzung des Zählers anfallenden Kosten werden künftig getrennt von den Netzkosten ausgewiesen. Diese Unterscheidung ermöglicht es den Kundinnen und Kunden, die Zusammensetzung ihrer Rechnung besser zu verstehen.