Wozu dienen Übergangsheizanlagen ?

Der Ausbau der Fernwärmenetze von Groupe E erfolgt schrittweise – auf Quartiers-, Stadt- oder Regionsebene. Daher sind in dieser Phase einige Infrastrukturen mitunter noch nicht voll funktionsfähig. Um die Wärmeversorgung der bereits angeschlossenen Gebäude dennoch zu gewährleisten, setzt Groupe E punktuell Übergangsheizanlagen ein.

Diese temporären mobilen oder stationären Anlagen sorgen bis zur vollständigen Inbetriebnahme der definitiven Kraftwerke und des Netzes für Heizung und Warmwasser. Groupe E betreibt heute mehrere leistungsstarke Übergangsheizanlagen. Sie werden durch kompaktere Anlagen ergänzt, die je nach Bedarf im Rahmen der laufenden Projekte installiert werden. Ihre Anzahl und ihre Standorte ändern sich ständig.

Naturgemäss werden diese Heizanlagen für eine begrenzte Dauer von einigen Monaten bis zu mehreren Jahren genutzt, was vom jeweiligen Baufortschritt abhängt. Je nach Versorgungsgebiet können sie mehrere Gigawattstunden Wärme pro Jahr erzeugen, sodass ein unterbrechungsfreier Betrieb gewährleistet ist.

chaufferie mobile Groupe E


Diese temporär mit fossilen Energieträgern betriebenen Anlagen erfüllen hohe Sicherheits- und Emissionsstandards. Sie tragen auch dem Konzept der Wiederverwendung Rechnung: Wenn ihr Einsatz beendet ist, können sie an andere Standorte verlegt oder bei aussergewöhnlichen Ausfällen zur Notversorgung eingesetzt werden. So lässt sich die permanente Installation fossil betriebener Anlagen vermeiden.

Übergangsheizanlagen können ein leichtes Betriebsgeräusch erzeugen. Groupe E achtet jedoch darauf, Lärmbelästigungen zu begrenzen, insbesondere durch die Einhaltung der Lärmemissionswerte und die Anpassung des Betriebs, vor allem in der Nacht.

Diese Heizanlagen sind wichtige Komponenten in der Übergangsphase. Sie ermöglichen es, den Ausbau der Fernwärmenetze zu unterstützen und damit den Übergang zu erneuerbaren Lösungen voranzutreiben.