In Sainte-Croix heizt Holz aus der Region 24 Gebäude

27.04.12

In Sainte-Croix werden mehr als 20 Gebäude durch ein mit Holz aus den Gemeinde-wäldern betriebenes Fernheizungsnetz ökologisch geheizt. Die von Groupe E (spezialisiert in der Energieproduktion und –verteilung) gebaute Anlage, wird heute offiziell eingeweiht. Das Croixcad getaufte Netz ist sehr umweltfreundlich. Es spart jährlich 265'000 Liter Heizöl ein und vermeidet den Ausstoss von 710 Tonnen CO2.

Das 1,4 Kilometer lange Fernheizungsnetz von Sainte-Croix versorgt 24 Gebäude mit Wärme, darunter das Stadthaus, das Centre international de la Mécanique d’art, La Conversion und das Musée des arts et sciences. Die Installation ist mit zwei Heizkesseln ausgestattet : einer wird mit Holz betrieben und wird 80% der Wärme liefern, die zweite funktioniert mit Erdgas und wird unterstützend bei grosser Kälte oder als Notlösung während der Revision des Holzheizkessels in Betrieb sein.

Das neue Fernheizungsnetz von Sainte-Croix erforderte Investitionen von rund CHF 5 Mio. und wurde hauptsächlich von Groupe E finanziert. Es wird jährlich 3,2 Mio. thermische kWh produzieren und 4'000 m3 Holz aus den Wäldern der Nord-Waadtländer Gemeinde verbrauchen.

Insgesamt fast 48'000 Tonnen CO2 weniger

Im Kanton Waadt hat Groupe E bereits die Gemeinden Blonay, Saint-Légier und Mont-sur Lausanne mit Fernheizungsnetzen ausgestattet. Zwei weitere Projekte laufen zurzeit in Diablerets und Villeneuve; diese werden vor Ende Jahr in Betrieb genommen werden können.

In den letzten zehn Jahren hat Groupe E in der Westschweiz rund 30 Fernheizungsnetze gebaut. Diese haben eine Gesamtlänge von 44 km und werden mit erneuerbaren Energien (Haushaltabfällen, Holz oder Pellets) sowie mit Erdgas betrieben. Sie liefern jährlich 155 GWh Wärme und vermeiden den Ausstoss von nahezu 48’000 Tonnen CO2.